Cook Inseln


Cook Islands SträndeAuf den Cook Inseln angekommen, scheint das Leben wie ein Film oder eine Werbung zu sein. Der weiße Sandstrand ist durch Kokospalmen gesäumt, die bei großer Hitze als Schattenspender dienen können. Das Meer glitzert in kristallblauer Farbe und ein paar bunte Fische haben den Weg bis an die Küste gefunden. Im Hinterland setzt sich die Palmenlandschaft fort. Dazwischen tauchen einige Bungalows aus Holz auf, aber nur so lange bis sich die Landschaft langsam anhebt und kleine Hügel freigibt. Wie kleine grüne Riesen ragen sie empor und lassen das Stückchen Erde aussehen wie im Paradies.

Diese Idylle kann der Besucher der Cook Inseln auf insgesamt 15 Inseln finden und jede in ihrer eigenen Art. Einige sind vulkanischen Ursprungs und weisen daher ein ganz anderes Landschaftsbild auf als jene, die vorwiegend von Riffen umgeben sind. Die Hauptinsel Rarotonga ist im Gegensatz zu den anderen kleineren Eiländern gewaltig groß. Zwei davon sind nicht bewohnt und dienen vielen Touristen und Einheimischen als Ausflugsziel. Korallenriffe machen den Zugang zu der einen oder anderen Insel schwierig und manche sind auch sehr verwachsen.

Jährlich kommen um die 96.000 Touristen auf die Inseln um die Ruhe und die schönen Strände zu genießen. Obwohl diese Zahl das Vielfache der Einwohnerzahl beträgt, kann noch lange von keinem Massentourismus gesprochen werden. Es stehen neben einigen Luxus-Fünf-Sterne-Hotels, vor allem traditionelle Appartements bereit. Sie sind authentisch eingerichtet und vermitteln das Lebensgefühl auf den Cook Inseln. So können sich die Gäste durch und durch mit dem Paradies identifizieren. Die Restaurants, von denen viele direkt am Strand liegen, locken ebenfalls mit traditioneller Küche. Ein umfangreiches Speiseangebot macht die Einnahme von Nahrungsergänzung überflüssig. Das ganze Jahr über eignet sich das Wetter auf den Cook Islands für einen Badeurlaub. Die Wassertemperatur sinkt nie, auch nicht in den "kühleren" Monaten, unter 20 Grad Celsius.

Im ersten Moment, wenn man den Namen der Insel hört, wird man ihn vielleicht mit dem berühmten Kapitän Cook in Verbindung bringen. In der Tat liegt man da auch goldrichtig. Die Cook Inseln haben den Namen deshalb erhalten, weil Kapitän Cook 1773 eine der Inseln entdeckte.

Insgesamt wohnen knappe 20.000 Menschen auf den Inseln, die im Südpazifik liegen. Der Staat hat eine innere Selbstverwaltung und kann Angelegenheit in eigener Sache beraten. Die gesetzgebende Funktion hat allerdings Neuseeland, das gleichzeitig auch über die Außen- und Sicherheitspolitik der Cook Inseln bestimmt. Der Großteil der Bewohner sind Maori oder stammen zumindest von ihnen ab. Die offizielle Amtssprache ist dennoch Englisch. Das macht die Inseln mehr als attraktiv für Touristen aus Neuseeland oder auch Australien.
Die Inseln erstrecken sich über ein Gebiet von zwei Millionen Quadratkilometern. Vergleichbar wäre das etwa mit der Fläche von Indien. Somit eignet sich das Meer in diesem Areal sehr gut für Bootstouren, bei denen durchaus auch Schnorcheln und Tauchen auf dem Programm stehen kann. Beliebt sind vor allem Tagesausflüge und Reisen, bei denen einige Inseln der Cook Inseln erkundet werden. Viele Korallenriffe und wunderschöne Ausblicke auf die Küsten warten auf einen. Des Öfteren werden auch kleine Ausflüge an Land auf dem Programm stehen.