Aitutaki


Strandhaus, AitutakiWer glaubt, dass Rarotonga schon das Paradies auf Erden war, der wird sich in Aitutaki förmlich verlieben. Bei den Reisetyps der vielen polynesischen Inseln steht es meist ganz oben. Spätestens wenn man an einem der zahlreichen Strände steht und die wunderbare Aussicht auf das glasklare Wasser bewundert, wird man hier nie wieder weg wollen. Der Strand ist ebenso weiß wie bei anderen Cook Inseln und auch ein Korallenriff liegt in unmittelbarer Nähe. Was aber einer der größten Vorteile von Aitutaki ist: Auf der Insel tummeln sich viel weniger Touristen als beispielsweise auf der Hauptstadt-Insel. Die Ursprünglichkeit kann hier noch besser genossen werden. Natürlich sind auch die Preise dafür ein wenig teuer. Aber für diese wunderschöne Atmosphäre sollte einem das schon wert sein.

Die Insel verfügt ebenfalls über einen eigenen Flughafen, der im Norden liegt. Eine Stunde Flugzeit sollte man von Rarotonga einberechnen. Mit dem Boot dauert das ganze natürlich ein wenig länger. Dafür kann man aber das glasklare Wasser von der Nähe aus betrachten und die vielen bunten Fische, die darin schimmern.

Aitutaki ist aber nicht nur eine Insel, sondern auch ein Atoll. Denn weitere 16 kleine Inseln gehören dazu. Häufig spricht man aber von Aitutaki als einer einfachen Insel. Sie ist vulkanischen Ursprungs. Die höchste Erhebung ist der Maungapu mit seinen 124 Metern Höhe. Allerdings sinkt der Berg kontinuierlich, es ist aber nur ein Zentimeter pro Jahrhundert. Der Aufstieg ist schweißtreibend, da er ringsherum durch Regenwald abgeschottet ist. Ist der Berg aber erreicht, entschädigt die Aussicht über das Atoll und seine Korallenriffe dafür. Von dort oben kann man auch einige kleinere Inseln, die nicht bewohnt sind, erblicken.

In Arrutanga leben die meiste Menschen und auch der Großteil der Aitutaki-Bewohner. Wer sich hier aber ein pulsierendes Stadtleben erwartet, der ist an der falschen Adresse. Neben einigen öffentlichen Einrichtungen wie der Verwaltung oder einer Schule, gibt es einige Geschäfte für die Touristen. Ansonsten ist das Dorf weniger sehenswert. Die meisten Wege müssen zu Fuß hingelegt werden, da kein öffentliches Verkehrsmittel existiert. Auf der 20 Quadratkilometer großen Insel, wo die typischen Touristenziele eng beisammen liegen, sind Busse überhaupt nicht nötig. Bei einem Spaziergang erlebt man außerdem die vielen Plantagen, die sich um Arrutanga säumen. Der Duft von Mangos, Kaffee, Orangen oder Bananen tritt einem da in die Nase und der Gedanke eines Südsee-Cocktails kommt einem in den Sinn.

Die Bewahrung der polynesischen Tradition ist für die meisten Inselbewohner sehr wichtig. Die Frauen tragen traditionell eine Blumen im Haar und auch der Tanz ist ein wichtiges Element der Kultur. Gerne präsentieren sie den Urlaubern die Bewegungen der Tänze, bei denen Trommler den Rhythmus vorgeben. Auf Anfrage kann der eine oder andere Tanz selbst ausprobiert werden.

Einen Besuch der Motuse sollte sich niemand entgehen lassen. Die Polynesier benutzen dieses Wort für die kleinen Inseln, die sich durch die Strömung und Anhäufung vieler Meeresmaterialien gebildet haben. Bootsausflüge zu den zahlreich vorhandenen Eiländern können beinahe täglich gemacht werden. Die Inseln sind wirklich sehr klein und beim Betreten darf man sich für einen kurzen Moment wie der König der Insel fühlen.