Rarotonga


Rarotonga am StrandDie Insel Rarotonga kann durch seine ovale Form fast geometrisch aufgeteilt werden. Im Landesinneren liegt der Te Manga, die höchste Erhebung der Cook Inseln. Ihn Berg zu nennen, ist bei einer Höhe von 653 Metern, wohl etwas fehl am Platz. Rundherum um den Te Manga ist der Dschungel dominierend. Das Gebiet ist sehr dicht bewachsen und daher nur für die Abenteurer unter den Besuchern interessant. Denn es ist keinesfalls einfach zugänglich, die gebirgige Landschaft erschwert das Durchkommen zum höchsten Punkt.

In Norden liegt die Hauptstadt Avarua. Mit 2.000 Einwohnern ist das Leben noch mehr als beschaulich geblieben. Stress kennen die Menschen nicht und auch die Urlauber stellen spätestens hier ihre Uhr auf Insel-Zeit um. Schließlich will man sich im eigenen Urlaub nicht stressen, sondern sich erholen. Da der Ort auch den Regierungssitz beherbergt, lässt die Infrastruktur keine Wünsche offen. Banken, Geschäfte und Freizeitmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Einer der vielen Flughäfen der Cook Inseln liegt etwa vier Kilometer von Avarua entfernt. Avarua ist somit auch das Touristenzentrum, da viele Gäste zuerst in die Hauptstadt kommen und danach ihre Reise in die verschiedensten Teile der Inseln fortsetzen.

Die Landwirtschaft ist auf der Insel sehr wichtig. Der fruchtbarste Boden liegt in der Nähe der Küste. Deshalb säumen sich die Felder der Bauern rund um die Insel herum, gleich in der Nähe des Strandes. Tropische Früchte werden am häufigsten geerntet. Die bunten Farben der Kokosnuss oder auch der Brotfrucht geben der Insel ein besonderes Flair.

Der weiße Strand ist nicht gerade sehr breit, aber um sich in der Sonne zu aalen und den wunderschönen Meerausblick zu genießen, reicht er auf jeden Fall. Für die derzeitige Touristenanzahl eben gerade richtig um überall ein Fleckchen Ruhe zu finden. Rundherum um die Insel liegt eine Lagune. Das erklärt auch, wieso das Wasser bei Rarotonga türkisfarben ist und sich somit von einigen Nachbarinseln in dieser Hinsicht abhebt.

Um die Insel mit dem Auto oder dem lokalen Bus zu erkunden, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man mietet sich einen Mietwagen und fährt die alte Te Ara oder Toi-Straße entlang. Sie führt durch Bananenplantagen, Papaya-Felder oder an traditionellen Farmen vorbei. Aber das Durchfahren alleine vermittelt noch nicht die Schönheit dieser Orte. An der einen oder anderen Farm sollte man anhalten und einen Spaziergang an den Plantagen vorbei wagen. Vielleicht kommt man mit dem einen oder anderen Bauern in Kontakt. Da die offizielle Amtssprache Englisch ist und auch die meisten Bewohner diese sprechen, dürfte die Verständigung kein Problem sein. Die zweite Alternative ist die Ara Tapu-Straße. Sie führt entlang der Küsten. Ein Bus fährt regemäßig diese Runde und somit kann man eine schöne Aussicht genießen. Einige kleine Dörfer liegen ebenfalls auf der Strecke. Aussteigen kann man an jeder Stelle, der Bus hält überall nach Wunsch.

Der Avatiu Hafen ist einfach von der Hauptstadt aus zu Fuß zu erreichen. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel, weshalb sich hier die Infrastruktur angepasst hat. Es gibt Angebote zum zu surfen, mit dem Glasboot zu fahren oder zu tauchen. Dieser Hafen ist die einzige Möglichkeit auf Rarotonga mit dem Boot anzulegen.