Galápagos-Inseln


Die Galapagos InselnDie Galapagos Schildkröten sind zwar kleine Tiere, aber mit großer Wirkung: Sie sind nämlich die Namensgeber für diese Inselgruppe, die insgesamt vierzehn einzelne Inseln umfasst. Manchmal wird auch davon gesprochen, dass 70 Inseln zur Gruppe gehören. Dabei werden allerdings die kleinsten Inseln mitgerechnet. Das Archipiélago de Colón, wie sie offiziell heißt, gehört zu Ecuador. Im Pazifischen Ozean gelegen, kann das Klima auch schon einmal kühler werden.

Generell wird das Jahr in zwei verschiedene Teile gegliedert. Das eine ist die Regenzeit, wo die Temperatur aber nicht wirklich sinkt und das andere die Trockenzeit. Hier kann es für das Baden manchmal auch etwas zu kühl sein. Die Entstehung der Insel wurde wesentlich durch die besondere Lage beeinflusst. Sie liegt auf einer tektonischen Platte, der Nasca-Platte, die dafür verantwortlich ist, dass es heute noch vulkanische Tätigkeiten auf einigen der Inseln gibt.

Das Phänomen des El Nino sollte allen Besuchern des Pazifik-Gebietes bekannt sein, denn dadurch kann der Urlaub zu einem ganz anderen Erlebnis werden. Es handelt es sich dabei um einen gravierenden Wetterumschwung der nur von Zeit zu Zeit stattfindet, aber dafür für sehr konträre Verhältnisse sorgt. Die Änderung der Windrichtung und die verstärkten Regenmengen sorgen zuerst für ein Artensterben, da statt dem nährstoffreichen Wasser aus den Tiefen des Meeres wärmeres Wasser in das Gebiet kommt. Nachdem der Regen aber länger andauert, werden für kurze Zeit neue Tier- und Pflanzenarten heimisch. Das Spektakel dauert etwa 12 bis 18 Monate. Danach normalisieren sich die Wetterverhältnisse wieder.

Die Insel ist nicht für ihre Flora bekannt, da einige der kleinsten Eiländer nicht einmal bewaldet sind und das Archipel daher eher als karg wahrgenommen wird. Dennoch gibt es ein interessantes Detail. Die Holzbiene sorgt dafür, dass nur gelb blühende Pflanzen zu finden sind. Viel bekannter sind die unzähligen Tierarten, wobei viele auch nach der Insel benannt sind. Tauben- und Pinguin-Arten tragen zum Beispiel einen Namen mit dem Zusatz Galápagos.

Die größte Insel ist Isabella. Hier wohnt auch der überwiegende Teil der über 19.000 Menschen. Der Vulkan Wolf ist über 1.700 Meter hoch und somit der höchste Punkt. Zum Bewundern der Galápagos-Schildkröten ist Isabella ein guter Ort, da sie hier in Scharren auftreten.

Santa Cruz ist für internationale Touristen ein beliebtes Ziel. Ohne andere Inseln zu besuchen, kann man hier viele Tierarten erleben und vermisst auch sonst keinen Komfort. Denn auch ein Flughafen ist gleich auf der Nachbarinsel Baltra vorhanden. Die berühmte Charles-Darwin-Forschungsstation ist auf Santa Cruz beheimatet. Sie beschäftigt sich intensiv mit den vielen einzigartigen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten.

Auf San Cristobal liegt die Hauptstadt Puerto Baquerizo Moreno. Nicht nur die Tierwelt auf der Insel ist eine Besonderheit. Um die Insel, im Meer, leben Delfine, Rochen und Hummer.

Floreana und Plaza gehören ebenfalls zu den fünf größten Inseln. Sie sind vorwiegend für die Tierbeobachtung bekannt, da man etwa Flamingos oder Seelöwen in großen Kolonien sehen kann. Die meisten Touristen besuchen sie nur für Tagesausflüge. Im Bereich der billig Reisen sind die Inseln eher nicht bekannt.

Eine mögliche Alternative bieten die Kanaren. Dort gibt es eine teils ähnliche Vegetation, Sie sind allerdings wesentlich näher an Europa. Weitere Infos zu diesen Inseln erhalten Sie auf www.kanarischeinseln.net.