Madeira - Die Blumeninsel


Madeira die BlumeninselMadeira liegt oberhalb der Kanarischen Inseln im Atlantik. Obwohl es etwas abseits liegt, gehört es zum europäischen Staat Portugal. Vom Festland unterscheidet es sich aber sehr stark. Zwei Drittel der Insel sind aufgrund ihrer Einzigartigkeit auch Welterbe der UNESCO. Geografisch wird es zu der makaronesischen Inselgruppe zugeordnet. Kanaren, Kapverden und Azoren zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Neben der Hauptinsel Madeira gehört auch Porto Santo und einige unbewohnten Felsenformationen zum Archipel. 265.000 Menschen leben auf Madeira. In der Hauptstadt Funchal lebt fast die Hälfte der Bevölkerung.

Im Jahr 1419 kam die Insel zu Portugal. Die damalige Seefahrermacht nutzte Madeira als Ausgangspunkt um neue Kolonien für sich zu gewinnen und neue Länder zu erobern. Der wirtschaftliche Aufschwung kam durch den Zuckerrohranbau und den Export dieses Rohstoffes. Die Erträge aus dem Verkauf ermöglichten die Errichtung vieler Kirchen und Paläste. Christoph Kolumbus startete von dort die Entdeckung Amerikas, weshalb die Insel es ebenfalls zu einem hohen Bekanntheitsgrad schaffte.
Die Temperaturen sinken im Winter nie unter 19 Grad Celsius, weshalb Pauschalreisen nach Madeira ganzjährig gut geeignet sind. Der Großteil der Bevölkerung gehört der katholischen Kirche an. Allgemein können die Madeirenser, wie sich die Bewohner bezeichnen, als ein sehr gläubiges Volk bezeichnet werden.

Viele Sparten des Kunsthandwerkes sind heute noch beliebt. Die Stickerei kam im 19. Jahrhundert nach Madeira und wird seitdem von Frauen in Heimarbeit produziert. Italienische, englische und flämische Einflüsse haben die Tradition dieser Stickerei geprägt. Exporte nach Europa oder auch Amerika sind nicht selten. Die Stickereien sind beliebte Souvenirs bei den Touristen.

Die Korbflechterei wurde ebenfalls um 1850 zu einer typischen Institution. In Camacha, dem wichtigsten Ort dieses Handwerkes, können heute noch Werkstätten besichtigt werden. Einheimische flechten Körbe sowohl für den Eigengebrauch als auch für den Weiterverkauf.
Die Weide aus der die Körbe entstehen, wächst auf der ganzen Insel, da das Wetter für den nötigen Wasserbedarf sorgt. Für die richtige Bewässerungen sorgen auch die Levadas. Vor vielen Jahrhunderten wurden diese Anlagen gebaut um Wasser aus dem regenreicheren Norden in den trockneren Süden zu bringen. Dieses sehr gut durchdachte System ermöglicht die Pflanzenvielfalt der Insel und vor allem den Reichtum an verschiedenen Blumenarten.

Deshalb trägt die Insel auch den Beinamen Blumeninsel. Der Name Madeira stammt aber vom süßlichen Wein, der von vielen Weinbauern angebaut wird. Die erste Weinrebe und somit den Grundstein für die traditionelle Erzeugung brachte Heinrich der Seefahrer auf die Insel. Auf die Spuren der Madeira-Erzeugung kann man sich begeben, indem man das Weingut Adegas de Sao Francisco besucht. Gegründet wurde es im 16. Jahrhundert und noch heute ist eine Jahrhunderte alte Weinpresse zu besichtigen.
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Der Tourismus ist ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig. Mittlerweile werden viele Pauschal- und Costa Kreuzfahrten angeboten. Einen ersten Aufschwung bei den Besucherzahlen erlebte Madeira aber erst im 19. Jahrhundert. Anstoß dafür waren Kreuzfahrtsschiffe, welche nicht selten auf der Insel einen Stopp einlegten. Somit entdeckten viele Reisende die Schönheit der Insel. Entdecken auch Sie diese traumhafte Insel bei einem Madeira Urlaub. Trotzdem kann Madeira keinesfalls als Ziel für den Massentourismus zwecks Partyurlaub bezeichnet werden. Die meisten Besucher wollen in einem einsamen Ferienhaus die Natur erleben und gemütlich die Landschaft mit einem Mietwagen erkunden. Badeurlaubern, welche nach Sandstrände Ausschau halten, ist eher abzuraten. In solchen Fällen wäre das Buchen von Ferienwohnungen auf Mallorca zielführender. Madeira kann mit viel mehr bezaubern als mit schönen Stränden.