Mount Wellington


Mount Wellington, TasmanienDer höchste Berg Tasmaniens sollte nicht mit der Hauptstadt von Neuseeland verwechselt werden. Sie tragen nämlich den gleichen Namen. Der Mount Wellington liegt bei der Hauptstadt Hobart und kann als dessen Hausberg bezeichnet werden. Fotos, in denen sich das Massiv im Hintergrund der Stadt erstreckt, sind typisch. Der 1271 Meter hohe Berg lädt nicht nur Besucher der Hauptstadt ein, sondern ist eine der größten Attraktionen Tasmaniens. Rund um den Gipfel wurde der Mount Wellington Nationalpark gegründet, damit die Artenvielfalt und Einzigartigkeit dieses Gebietes auch bei verstärktem Tourismus erhalten bleibt. Das Areal umfasst mehr als 18.000 Hektar. Der Berg ist Weltkulturerbe. Die Kette, zu welchem der Berg zählt, ist das Wellington-Gebirge. Er ist vulkanischen Ursprungs und daher ein Vulkankegel. Die Ureinwohner Tasmaniens nannten ihn "Kunanyi" und verehrten seine Höhe und Größe.

Der Gipfel ist einfach zu erreichen. Neben einem Naturkundezentrum, das über die Geschichte und die vielen Besonderheiten informiert, steht eine Aussichtsplattform zur Verfügung. Bei starkem Wind, was ab und an schon einmal vorkommt, kann hier Unterschlupf gesucht werden. Die Orgelpfeifen, wie ein Basaltkliff auf dem Mount Wellington genannt wird, ist eine der bekanntesten Attraktionen des Berges. Von dort genießt man einen Ausblick auf die Mündung des Flusses Derwent und natürlich auf Hobart.

Will man mit dem Auto ganz nach oben fahren, ist das ebenfalls kein Problem. Die Serpentinen schlängeln sich den Berg hinauf. Bei Schlechtwetter werden bestimmte Straßen abgesperrt und der Weg umgeleitet. Deshalb sollte man sich im Vorfeld immer über das Wetter informieren. Parkplätze stehen am Gipfel genügend zur Verfügung und sind sogar gebührenfrei. 21 Kilometer vielfältigster Landschaft kann man dabei vom Auto aus betrachten. Regenwälder werden dabei genauso passiert wie viele verschiedene Gesteinsformationen. Trotzdem empfiehlt es sich die vielen verschiedenen Wanderwege zu begehen. Diese sind auch mit dem Rad zu befahren, obwohl es doch an einigen Stellen sehr steil ist.

Viele Bergsteiger sind am Berg unterwegs. Jedes Jahr wird ein Freestyle-Aufstieg veranstaltet, der sich großer Beliebtheit erfreut. Bei der gefährlicheren Variante des Klettersports am Mount Wellington sind nicht selten schon Menschen ums Leben gekommen.

Besonders beliebt ist dieser Ort bei Familien. An Wochenenden fahren viele Tasmanier auf den Berg um abzuschalten und die Natur zu genießen. Bei den zahlreichen Grill- und Picknickplätzen kann gemütlich zusammengesessen werden.

In den etwas kühleren Monaten ist der Berg manchmal schneebedeckt. Ansonsten ist das Klima eher kühler. Der Wind weht des Öfteren und die Spitze ist meistens auch in Wolken gehüllt. Das Wetter kann sich hier sehr schnell verändern. Etwa wenn es beim Aufsteigen noch Sonnenschein und über 20 Grad hat, dann kann beim Erreichen des Gipfels das Wetter schnell umschlagen. Regen, Hagel und starker Wind sind nicht selten.

Die Beobachtung des Sonnenunterganges ist ein wunderschönes Spektakel. Mit der wunderschönen und weitreichenden Aussicht bleibt einem nichts verborgen. Also unbedingt einmal erleben!