Nationalparks in Tasmanien


Nationalparks in Tasmanien, TierweltWer die Tiere hautnah erleben will und sich die landschaftliche Schönheit und Vielfalt nicht entgehen lassen will, der sollte in seiner Reise den Besuch des einen oder anderen Nationalparks einplanen. Die Wahl ist auf keinen Fall einfach, da es eine Menge Parks gibt, die mit den verschiedensten Eindrücken das Interesse ihrer Besucher wecken. Die Tasmanian Wilderness World Heritage Area ist ein Zusammenschluss vieler Nationalparks. Folgende, hier vorgestellte Nationalparks gehören diesem Projekt an.

Der Southy Bruny National Park liegt im Südosten von Tasmanien und an der Spitze des Bruny Island. Von Hobart liegt der Park etwa 40 Kilometer entfernt. Die Verkehrsverbindung ist sehr gut, weshalb auch viele Besucher von der Hauptstadt dorthin fahren. Seine Küsten und Strände sind atemberaubend. Diese und andere Schönheiten verschafften dem Park 1997 den Status eines Nationalparks. An manchen Stellen gehört auch der Regenwald zu dem Nationalpark. Manche Pflanzen sind weltweit nur in diesem Areal zu finden. Die große Bandbreite an Vogelarten ist einzigartig. Bisher wurden 120 verschiedenen Arten entdeckt. Natürlich sind auch noch viele andere Tiere hier zuhause. Die Küsten können sowohl für Surfer genutzt werden, als auch für das Baden. Denn die Übergänge vom Strand zum Meer und hier vor allem die Steilheit, variiert sehr. Klippen und Felsenvorsprünge ermöglichen einen wundervollen Ausblick auf das weite, offene Meer.

Anders als in vielen anderen Nationalparks besteht auch die Möglichkeit des Campings. Die Regeln und Vorschriften sind etwas strenger, aber das Gebiet steht auch unter größtem Schutz.

Der Ben Lomond National Park beherbergt den zweithöchsten Berg von Tasmanien. Im Winter ist sogar Skifahren hier möglich, da am Berg sehr oft Schnee fällt. Die Wintersportsaison beginnt im Nationalpark Anfang Juli und geht bis Ende September. Obwohl der Großteil des Gebietes von einer Steinplatte bedeckt ist, wachsen 222 verschiedene Pflanzenarten in diesem Areal.

Der Rocky Cape National Park geht auf eine lange Tradition der Aborigines zurück. Sie entdeckten schon vor Jahrhunderten die Schönheit dieses Gebietes. Im Nordwesten von Tasmanien ist der etwas kleinere Park gelegen. Die beliebteste Aktivität ist das Wandern. Denn das Angebot an beschilderten Wegen und Routen ist sehr groß. Von kurzen Spaziergängen bis zu Ein-Tages-Ausflügen reicht das Angebot. Außerdem beherbergt er einige der ältesten Steinarten von Tasmanien.

Der Moly Creek Carst National Park ist für seine unzähligen Höhlen bekannt. Die beiden berühmtesten sind Marakoopa und King Solomons Cave und der Öffentlichkeit zugänglich. Führungen werden ebenfalls angeboten. Die Tierarten, welche hier leben, haben sich an die Dunkelheit angepasst und sind ansonsten schwer zu finden. In dem Höhlen kommt es oft vor, dass seltene Tierarten beobachtet werden können.

The Mt Field National Park ist eine Stunde mit dem Auto von Hobart entfernt und eignet sich somit für einen Tagesausflug. Zu Beginn des Parks ist ein Besucherzentrum eingerichtet. Informationen über Ausflüge, Routen oder sonstige Attraktionen werden hier gerne an die Besucher verteilt. Die Bandbreite der Landschaft ist auch für Tasmanien mehr als außergewöhnlich. Während man auf den Gipfel Schifahren kann, können in den tiefer gelegenen Regionen auch Wasserfälle besucht werden. Er ist der älteste Nationalpark in Tasmanien.