Cancun - Touristenstadt par excellence


Cancun ParadiesWie sehr der Tourismus eine Insel verändert kann, zeigt das Beispiel Cancun. In dem 70er Jahren war diese Stadt noch niemanden ein Begriff, da sie nur ein Fischerdorf mit mehreren hundert Einwohnern war. Heute ist die Lage ganz anders und mittlerweile leben mehr als eine halbe Million Menschen hier. Langsam wird auch der Platz knapp, weshalb der Strand beispielsweise schon aufgeschüttet wird. Das Beispiel Dubai kommt einem da vielleicht in den Sinn. Denn auch in Cancun reiht sich mittlerweile ein Luxushotel neben das andere. Von der Küste aus erblickt man die hohen Türme der Hotels und der Gebäude und glaubt nicht daran, dass man sich gerade in der Karibik befindet. Der Strandabschnitt, der von Hotels gesäumt wird, ist über 20 Kilometer lang.

Die Stadt musste im Jahr 2005 aber einen herben Rückschlag erleben, da ein Hurrikan das Gebiet verwüstete. Die Bewohner waren aber unermüdlich und heute ist von der Zerstörung nichts mehr zu sehen. Im Gegenteil wurden noch mehr Hotels und Freizeiteinrichtungen gebaut. Nur wenige der Einwohner sind in der Stadt geboren. Viele sind Zuwanderer aus der ganzen Welt, die es wegen der vielen Jobs in der Tourismusbranche und dem guten Verdienst nach Cancun verschlagen hat.

Aber was ist das Besondere, dass immer mehr Touristen die Strände von Cancun für sich entdecken? Diese Frage sollte einfach beantwortet sein, da das Wasser kristallblau ist und auch der Sand in einem reinen Weiß auf einen wartet. Für Ruhesuchende empfiehlt sich der Ort auf keinen Fall, da nicht nur am Strand jede Menge Touristen anzutreffen sind. Die Insel wurde von amerikanischen Jugendlichen als Partyparadies entdeckt. Hier feiert man "Spring Break", das vor allem bei Studenten sehr beliebt ist. Das Motto hier lautet: Es wird getanzt, gefeiert und getrunken.

Aber nicht nur die jungen Amerikaner sind hier anzutreffen. Den Großteil der Urlauber verschlägt es aus Amerika hierher. Viele behaupten deshalb auch, dass Cancun schon ein zweites Miami wäre. Die Infrastruktur hat sich den Amerikanern sehr angepasst. Hotelketten aus den USA sind ebenso anzutreffen wie typische Einkaufsläden. Cancun kann Jugendliche mit einem eigenen "Hard-Rock-Café" beeindrucken.

Wer aber hier auch ein paar ruhigere Tage verbringen will, der sollte die einzigartige Wasserwelt kennenlernen. Vor Cancun liegt das zweitgrößte Riff der Erde, das durch eine sehr große Artenvielfalt vor allem bei den Fischen viele Besucher janzieht. Sowohl Tauchen als auch Schnorcheln kann zu einem einzigartigen Erlebnis werden.

Auch wenn in der Stadt Cancun der Gedanke an Kultur schon etwas verloren gehen kann, besteht doch die Möglichkeit sich auf die Spuren der Maya zu begeben. Einige archäologische Fundstätten befinden sich in der Nähe der Stadt. Durch die gute Verbindung der Stadt mit zweit zentralen Autobahnen ist es auch jederzeit möglich, in andere Städte oder Gebiete zu fahren. Mithilfe eine Mietautos ist die Freiheit gleich umso größer. Die Orientierung dürfte nicht sehr schwer fallen, da die Haupttouristenorte und die Maya-Pyramiden und Tempel sehr gut angeschrieben sind. Also wieso nicht einfach das Abenteuer wagen und die Umgebung von Cancun per Auto erleben.